Aktuelles arrow Aktuelles arrow Helfen im Team arrow Betonkettensäge komplettiert schwere Bergungsausstattung
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Geschrieben von Hendrik Drawe   
Donnerstag, 8. April 2004
Vor wenigen Wochen wurde der THW Ortsverband Herford mit dem sog. Anti-Terror-Paket ausgestattet.Diese besondere Ausstattungskomponente enthält schwerstes Bergungsgerät. Im Einzelnen sind dies: - Kernbohrgerät - Plasmaschneider - schwere Hebekissen (bis zu 130 Tonnen) Nun wird diese schwere Bergungskomponente mit der Übernahme einer Betonkettensäge abgerundet. Die Betonkettensäge wird als Rettungswerkzeug eingesetzt, um Zugänge zu verletzten und verschütteten Personen zu schaffen. Mit ihr lassen sich Wand- und Deckendurchbrüche erschütterungsfrei herstellen. Sie kann ferner zur Schaffung von Verständigungs- und Belüftungsöffnungen benutzt werden. Mit der Betonkettensäge sind mühelos Einschnitte bis 38 cm Tiefe in Stahlbeton möglich. Wie Versuche, die nach dem ICE-Unglück von Eschede begonnen haben, zeigen, ist die Betonkettensäge ein Gerät, das sogar das Eindringen in ICE-Waggons erlaubt. Mit der Betonkettensäge kann man die Scheiben der ICE-Waggons schnell und ohne gefährliche Kanten heraustrennen. Es entstehen bei dem Schneiden kaum Splitter und was sehr wichtig ist kein Glasstaub.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 27. April 2007 )
 
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