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Unterstützung für den Lauschangriff! PDF Drucken
Geschrieben von Joline Brünger   
Dienstag, 25. April 2006
Die jungen Helferinnen und Helfer der Herforder Jugendgruppe engagieren sich auch über das Maß ihrer „normalen“ Dienste hinaus beim THW. Am vergangenen Samstag hatten drei Junghelfer einen Spezial-Auftrag.

„Wir sollten im Rahmen einer Übung der Fachgruppe Ortung als Verletzten-Darsteller fungieren. Der Dienst begann um 08.00 Uhr, also ziemlich früh für einen Samstag Morgen!
Die „Großen“ hielten zunächst ihre Dienstbesprechung ab und bereiteten sich anschließend auf die Übung vor.
Währenddessen wurden wir schon zur fiktiven Unglücksstelle, dem Zivilschutzbunker in der Herforder Innenstadt, gebracht. Dort luden wir auch einen vierten "Verletzten" , einen Dummy, aus.
Unser Jugendbetreuer führte uns an den dicken Stahltüren vorbei in den Bunker.
Hier bezogen wir unserer Plätze an den unterschiedlichsten Stellen.
Wir wurden dann mit einer Nebelmaschine richtig eingenebelt, damit die Übung auch echt wirkte.

Aus unseren Verstecken konnten wir gut belauschen, wie die Ortungsgruppe die Räume betrat und die Arbeiten aufnahm. Wir konnten ganz genau mitverfolgen, wie unsere Retter vorgingen und an welchen Stellen Probleme auftauchten! Aber dazu ist eine Übung ja da – Probleme sollen erkannt werden, damit sie im echten Einsatz erst gar nicht auftreten!
Nach 90 Minuten wurde die Übung in dem weitläufigen und verwinkelten Bunker beendet. Jetzt konnten auch die letzten von uns ihre Verstecke verlassen.
Nach der Übung stand natürlich eine Nachbesprechung an. Hierbei konnten alle noch etwas lernen!
Die Fachgruppe Ortung erhielt von den Übungsbeobachtern Anregungen, wie sie ihr Vorgehen noch weiter verbessern kann. Und wir Junghelfer haben gemerkt, wie wichtig ständige Ausbildungen und Übungen sind, um einen hohen Leistungsstand zu erreichen!
Mittags wurden wir noch zum Grillen eingeladen. Nach dem Essen durften wir zusammen mit unserem Jugendbetreuer weiter am Dienst des Technischen Zuges teilnehmen. Erst um 16.00 Uhr war Schluss!
Der Tag beim THW war wie so häufig sehr lustig und wir hatten viel Spaß!
Wir haben beschlossen in Zukunft öfter mal bei „den Großen“ vorbeizuschauen – nur dann vielleicht nicht ganz so früh am Morgen!“

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 28. April 2007 )
 
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