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Pfingstzeltlager 2006 der THW-Jugend Herford PDF Drucken
Geschrieben von Joline Brünger und Hendrik Drawe   
Samstag, 12. August 2006
Auch in diesem Jahr veranstaltete die THW-Jugend Herford wieder ihr traditionelles Pfingstzeltlager. Gemeinsam mit den Schulsanitätern des DRK Herford-Stadt verbrachte man vier Tage auf dem Übungsgelände des THW Ortsverbandes Halle i.W..
Nachfolgender Bericht fasst das Zeltlager aus Sicht der Beteiligten zusammen:

Wir besuchten die einzelnen Stationen im Rotationsprinzip. Nach jeweils zwei Stunden wurde gewechselt. Natürlich kam während und nach der Ausbildung der Spaß nicht zu kurz – Zeltlager-Atmosphäre machte sich breit!

Die Nacht zu Samstag, 00:00 Uhr – gerade wurde es gemütlich warm im Schlafsack, da wurde die Nachtruhe erneut vorzeitig beendet! Lautes Getöse! Was war das? Schon wieder Frühaufsteher? Falsch – weit gefehlt! Diesmal waren tatsächlich die Jugendbetreuer die Quelle des Lärms! „ALARM! EINSATZ! SOFORT AUFSTEHEN“ schallte es, untermalt vom Martinshorn der Einsatzfahrzeuge, durch die Zelte! Uns erfahreneren Junghelfern war schon klar, was uns nun erwartete: die Nachtübung! Wir wussten gleich, was zu tun war –  T-Shirt, Hose, Jacke, Stiefel an, Helm und Handschuhe geschnappt und raus aus dem Zelt! Wir wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt und besetzten die Fahrzeuge. Die Fahrt zum „Einsatzort“ begann. Hierbei mussten wir einen geeigneten Weg auf einer Karte bestimmen und uns den Einsatzauftrag per Funk übermitteln lassen.
Vor Ort angekommen wurden uns alle Fertigkeiten, die wir am Samstag trainiert hatten, abgefordert. Wir suchten nach Verletzten, retteten Personen aus dem Trümmerkegel und errichteten eine Seilbahn. Das DRK übernahm die Erstversorgung und die Betreuung der Verletzten.
Als der „Einsatz“ beendet war, durften wir unsere Nachtruhe fortsetzen.
Sonntags hatten wir Zeit zum Ausschlafen, da Frühstück und Mittagessen zusammengelegt wurden.

Am Nachmittag fuhren wir alle zum Schwimmen in das örtliche Hallen- und Freibad. Viele freuten sich auf eine ordentliche Dusche und etwas Zeit zum Ausspannen. „Viele“ heißt natürlich: nicht alle! Und so ging die Action weiter! Nachdem die Nimmermüden die ersten Wasserschlachten angezettelt hatten, war die ganze Jugendgruppe schlagartig zu neuem Leben erwacht! Leider ließ es sich daher im Folgenden nicht vermeiden, dass auch die Jugendbetreuer den ‚einen oder anderen’ Wasserspritzer abbekamen....

Wer seine Energie noch nicht verbraucht hatte, konnte diese nach dem Abendessen am Übungsturm einsetzen. Interessierten wurde hier das lotrechte Ablassen von Verletzten nähergebracht.
Eine Nachtwanderung durch einen nahegelegenen Wald rundete das Abendprogramm ab.

Am Montag Morgen erklangen die zeitlosen Hits von Heino und Heintje über Lautsprecher in den Zelten und weckten uns liebevoll auf. Der einsetzende Fluchtreflex war ein ausgezeichneter Antrieb, das Bett auf direktem Wege zu verlassen....

Nach dem Frühstück begannen wir mit dem Abbau. Schließlich mussten wir die gesamte Lager-Logistik wieder auf den Fahrzeugen verstauen.
Dann ging es ab nach Hause!
Bei unserer Abschlussbesprechung in der Unterkunft konnten wir ein durchweg positives Fazit ziehen.  Wir blickten auf eine gelungene Veranstaltung zurück! Wir hatten die Gelegenheit neue interessante Erfahrungen zu sammeln und sind als Gruppe weiter zusammengewachsen.

Besonderer Dank gilt:
- Petrus – für das schöne Sommerwetter
- Christian Thielker – für die federführende Planung des gesamten Zeltlagers
- Horst Uffmann – für seine Gastfreundschaft
- den Helferinnen und Helfern des OV Herford – für die aktive Unterstützung vor Ort
- und zu guter letzt natürlich der Küchen-Crew des DRK – für die gute Versorgung.
            

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 27. April 2007 )
 
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