| Allgemeines |
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| Geschrieben von Hendrik Drawe | |
| Freitag, 27. April 2007 | |
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Bis zum Ende ihrer Verpflichtungszeit haben THW-Helfer und Helferinnen eine umfangreiche Ausbildung genossen. Mit diesem Wissen sind sie in ihrer langjährigen Tätigkeit im Ortsverband zu wertvollen Könnern geworden. Weil aber inzwischen noch andere Dinge, wie Beruf oder Familie, im Leben wichtig geworden sind, ist die Freizeit knapper bemessen. Nun kann sich nicht mehr jeder im vollen Umfang im THW einbringen. Trotzdem möchte kein Ortsverband auf diese motivierten Helfer verzichten. Interessierten, die alte Kontakte pflegen oder sich weiterhin sinnvoll in ihrer Freizeit betätigen wollen, bietet das THW daher eine Mitgliedschaft als Reservehelfer an. In dieser Tätigkeit erwartet das THW von den Helferinnen und Helfern nur noch einen Bruchteil der jährlichen Dienststunden. Ohne jeden Zwang können sie an den, für sie interessanten Diensten, teilnehmen. Nur wenn es im Einsatzfall knifflig wird, oder die Aktiven schon seit Stunden am Unglücksort sind, müssen die Reservehelfer ihre Kameraden unterstützen. Jeder Gruppe im THW ist eine bestimmte Anzahl von Reservehelfern, etwa einem Drittel der Sollstärke der Aktiven, zugeordnet. Idealerweise nehmen die Reservekräfte an den Diensten ihrer ehemaligen Gruppe teil, um den persönlichen Kontakt nicht zu verlieren und immer über die neusten Geräte und Ausbildungsthemen informiert zu sein. Von besonderem Interesse sind die Reservehelfer auch für die Jugendgruppen, als Kraftfahrer oder Ausbilder, die hier ihr fundiertes Wissen an die nächste Generation weitergeben können. Die Reservehelfer stellen also eine wichtige Stütze in den Einheiten des THW dar. Sie sind einer der Gründe, für den oft gelobten, "langen Atem" des THW. |
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