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Geschrieben von Hendrik Drawe
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Sonntag, 22. April 2007 |
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 Höhenrettung ist in Deutschland vorrangig bei technischen Rettungsdiensten, bei der Feuerwehr und beim Technischen Hilfswerk angesiedelt. Im Herbst 2000 hat der Ortsverband Herford, im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojektes, damit begonnen eine Höhenrettungsgruppe auszubilden. Sie besteht z.Zt. aus sieben Helfern und soll noch auf zwölf Helfer ausgebaut werden. Der Kauf der zusätzlichen Ausstattung wurde durch die Hilfe eines örtlichen Energieversorgers und weitere Spenden möglich. Besondere Unterstützung erfährt die Höhenrettungsgruppe auch durch die Feuerwehr der Stadt Herford, die Geräte und Übungsanlagen zur Verfügung stellt. Die Höhenrettung ist ein primäres Rettungsmittel bei der Versorgung von Personen in Höhen und Tiefen.
Einsatzgebiete sind hierbei :
- Rettung von Personen und Tieren aus Höhen und Tiefen.
- Sicherung von Einsatzpersonal an absturzgefährdeten Stellen ( z.B. bei Unwetterschäden auf Hausdächern )
- Gerüsteinstürze
- Evakuierung in Extremsituationen mittels Hubschrauber
- Medizinische Notfälle in großen Höhen ( z.B. Bauarbeiter, Kranführer )
- Sicherung selbstmordgefährdeter Personen
Also immer dann, wenn Hubrettungsmittel der Feuerwehren nicht eingesetzt oder sinnvoll in Stellung gebracht werden können, empfiehlt sich der Einsatz der Höhenrettungsgruppe. Zudem sind die besonders schonenden und sicheren Rettungsmethoden der Gruppe häufig eine sinnvolle Alternative zur üblichen Bergung. Für den Bereich der Tiefe ( Brunnen, Schächte, Silos, Tiefbau ), verfügt die Höhenrettungsgruppe ebenfalls über schnelle und sichere Rettungsverfahren. |
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. April 2007 )
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