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Geschrieben von Michael Dute   
Sonntag, 15. April 2007

Die Ausbildung der THW-Rettungshunde erfolgt nach der "Prüfungs- und Prüferordnung für Rettungshundeteams (Trümmer-/Flächensuche)" gemäß DIN 13050 und dauert ca. 2 Jahre. Die anschließende Prüfung findet auf den speziellen Prüfungsgeländen der THW-Bundeschule Hoya oder der THW-Bundesschule Neuhausen statt.
Zum Nachweis ihrer ständigen Einsatzfähigkeit hat das ausgebildete Rettungshundeteam die Prüfung alle 18 Monate zu wiederholen. So wird für jedes THW-Rettungshundeteam ein hohes Leistungsniveau garantiert.

Das Training findet in und um Herford bei Wind und Wetter 2-mal wöchentlich statt, sowie jeden dritten Samstag im Monat. Trainiert wird mit dem Hund:

  • Unterordnung und Gehorsam
  • Geländegängigkeit - Begehen von glatten und beweglichen Untergründen
  • Gerätearbeit - Begehen von Leitern, Wippen, Brücken, Durchkriechen von Röhren
  • Anzeigeübungen durch Verbellen
  • Trümmersuche
  • Flächensuche

   


Neben dem Hund wird natürlich auch der Hundeführer ausgebildet:

  • Erste Hilfe an Mensch und Hund
  • Organisation und Einsatztaktik
  • Statik, Trümmer- und Geländekunde
  • Karten- und Kompasskunde
  • Sprechfunkverkehr
  • Suchtechnik des Hundes
  • Kynologie
  • Stressbewältigung
  • Sicherheit im Einsatz
    Außerdem ist für den Hundeführer eine umfassende THW-Grundausbildung erforderlich, denn jeder Rettungshundeführer ist natürlich auch THW-Helfer.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 29. April 2007 )
 
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