Aktuelles
TV-Aufnahmen beim THW Herford PDF Drucken
Geschrieben von Michael Dute   
Freitag, 4. Juli 2008
p6260495.jpgEin an diesem Donnerstag ungewohnter Anblick beim Betreten des OV-Geländes. Statt der gewohnten blauen Fahrzeuge fielen dem Besucher gleich die 3 Transporter des Westdeutschen Rundfunks mit einer großen Übertragungsstation ins Auge. Ein Fernseh-Team des Senders war zu Gast im OV Herford, um im Rahmen der Sendung „Aktuelle Stunde – Lokalzeit OWL aktuell“ einen Bericht über das THW zu senden.
Große Emsigkeit herrschte bereits Stunden vor der Live-Übertragung um 19:49 Uhr sowohl bei den THW-Helfern als auch bei den WDR-Mitarbeitern. Fahrzeuge und Anhänger wurden passend zum Szenario, einem Gebäudeeinsturz mit anschließender Suche, Bergung und Rettung, rund um den OV-eigenen Trümmerkegel positioniert. Die Fachgruppe Ortung brachte in den Trümmern das technische Ortungsgerät in Stellung, die Bergung die Betonkettensäge und den Plasmaschneider und unsere THW-Jugend bereitete sich auf den Verletztentransport und auf ein kleines Interview vor. Um möglichst viel Informationen für den Fernsehzuschauer in dem geplanten 5-Minuten-Bericht unterzubringen, wurden aufwändige Szenen mit der Höhenrettung bereits am Nachmittag gedreht. Auch die Verschüttetensuche mit unserem Rettungshund Paul kam bereits vor der Live-Übertragung in den Kasten. Diese Szenen wurden vorab im mobilen Studio bearbeitet und sollten während der Sendung eingespielt werden.
Kurz vor Beginn der Übertragung ging dann alles ganz schnell. Der Moderator ging mit beiden Kamera-Teams die einzelnen Stationen auf dem Trümmerkegel ab, um vor allem für beide Kameramänner die Wege auf dem unebenen Gelände festzulegen, denn die mussten sich während der Sendung auf die Kameraführung konzentrieren und nicht auf eventuelle Hindernisse. Die Helfer wurden ein letztes Mal positioniert, um den Fernsehzuschauern einen möglichst guten Einblick in die THW-Arbeit zu bieten und dann war es soweit.
Die Kameras liefen und die gute Vorbereitung machte sich bezahlt, denn alles klappte mit den Kamera-unerfahrenen THW-Helfern wie am Schnürchen. Die Betonkettensäge sägte, das Ortungsgerät suchte und fand und der Plasmaschneider produzierte einen beeindruckenden Lichtstrahl. Der Rettungshund arbeitete sich durch das Tunnelsystem, fand das Opfer und verbellte lautstark und die THW-Jugend präsentierte sich in einem souveränen Interview. Nur der Beitrag der Höhenrettung, der am Nachmittag vorbereitet wurde, konnte aus Zeitgründen dann doch nicht gesendet werden, denn der Beitrag wurde kurzfristig durch das Landesstudio Dortmund auf 4 Minuten gekürzt.
Für alle Beteiligten war es ein interessantes Erlebnis, hautnah bei den Vorbereitungen und beim Dreh dabei zu sein und zu erleben, wie viel Arbeit und Aufwand in einem kurzen TV-Bericht steckt.

 
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. Juli 2008 )
 
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