| Bereichsausbildung Atemschutz in Herford |
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| Geschrieben von Thomas Ellinghoven | |
| Mittwoch, 9. April 2008 | |
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"habe Flasche leer..." so lautete das Motto der letzten Einsatzübung im Rahmen der Bereichsausbildung zum Atemschutzgeräteträger. Unter diesem Leitsatz kann auch die gesamte Ausbildung gesehen werden, da die acht Teilnehmer aus den OV Bünde und Herford bereits in den vorangehenden Übungen schon einige Flaschen leer geatmet hatten. Bevor die zukünftigen Atemschutzgeräteträger jedoch in die praktische Ausbildung einsteigen konnten, mussten noch einige Stunden im Unterrichtsraum verbracht werden. Dieser theoretische Teil, dessen Inhalte in der THWDV7 festgeschrieben sind, umfasste neben der Gerätetechnik auch die Funktion der Atmung und die Eigenschaften von Atemgiften. Ein weiterer Ausbildungsschwerpunkt waren die Einsatzgrundsätze, die bei einem Einsatz unter Atemschutz zu beachten sind. In den ersten praktischen Unterrichtseinheiten erfolgte die Gewöhnung an die Atemschutzgeräte. Dann stand die erste größere körperliche Belastung an. Beim Aufstieg vom alten Vlothoer Bahnhof zur Burg Vlotho mit vollständiger Einsatzkleidung und Pressluftatmern wurde den Helfern klar, warum ein Atemschutzgeräteträger körperlich in guter Verfassung sein muss. Zum Ende der 24-stündigen Ausbildung, die an fünf Tagen durchgeführt wurde, standen Einsatzübungen im Mittelpunkt. Neben dem Bewegen von Lasten, über Personenrettung nach einen Verkehrsunfall, bis zur oben genannten Abschlussübung. Die angenommene Lage bei dieser Übung war folgende: Gasexplosion im Kunstmuseum, die aktuelle Ausstellung trägt den Namen "habe Flasche leer...". Durch vorliegenden Brandrauch ist ein Auftreten von Atemgiften nicht auszuschließen. Der Auftrag lautete, Erkunden und Bergen von Kunstgegenständen. Den Abschluss der Atemschutzgeräteträgerausbildung bildete die Belastungsübung in der Atemschutzstrecke der Feuerwehr Kreisleitstelle. Das Ziel der Bereichsausbildung, die teilnehmenden Helfer dazu befähigen, die gesetzlichen Aufgaben des THW auch bei Vorliegen von Atemgiften zu erfüllen, wurde bei allen Helfern erreicht. Den Ortsverbänden Bünde und Herford stehen jetzt weitere acht ausgebildete Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Besonderen Dank gilt der Feuerwehr Kreisleitstelle in Eilshausen, die uns die leeren Flaschen wieder füllte und uns die Atemschutzstrecke mit Personal zur Verfügung stellte. |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 9. April 2008 ) |


