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Geschrieben von Denis Kreideweiß
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Montag, 30. April 2007 |
Mindestens einen Technischen Zug (TZ), die Basiseinheit des THW, hat
jeder Ortsverband. Als Kern gehören dem TZ in allen Ortsverbänden ein
Zugtrupp und zwei Bergungsgruppen an. Sie haben die Aufgabe, zu retten
und zu bergen, Sicherungs- und leichte Räumarbeiten vorzunehmen und
allgemeine Technische Hilfe zu leisten. Daneben gehört zum TZ jeweils
eine technisch spezialisierte Fachgruppe mit Aufgaben in den Bereichen
Infrastruktur, Räumen, Wassergefahren, Ortung, Elektroversorgung,
Wasserschaden/Pumpen, Trinkwasserversorgung, Brückenbau und Ölschaden.
Der Ortsverband Herford verfügt über eine Fachgruppe Ortung.
Zur internen Führung und Betreuung von THW-Einheiten im Einsatz dienen
ggf. die Fachgruppen Führung/Kommunikation und Logistik.
Innerhalb des THW-Geschäftsführerbereichs (GFB) ergänzen sich die
einzelnen Ortsverbände so, dass in der Regel das gesamte Spektrum der
THW-Fachgruppen verfügbar ist.
Die TZ rücken nicht grundsätzlich in voller Stärke aus, sondern sind so
aufgebaut, dass sowohl einzelne Trupps und Gruppen als auch ganze
Technische Züge modulartig miteinander kombiniert werden können. Dies
erleichtert es zusätzlich, aufgabenorientiert auf den Einzelfall
abgestimmt und damit wirtschaftlich zu reagieren.
Auf die Anforderung nach einem Schadenereignis wird unmittelbar der
nächstgelegene THW-Ortsverband tätig. So kann nach spätestens 30
Minuten die Schnell-Einsatz Gruppe (SEG) die Arbeiten am Einsatzort
aufnehmen. Wenn nötig steht wenig später das gesamte Potenzial des
Ortsverbandes zur Verfügung. Bei weiterem Bedarf werden auf GFB-Ebene
(regional) erforderliche Fachgruppe oder ganze Technische Züge
bereitgestellt. Darüber hinaus kann das THW weitere Einheiten
überregional einsetzen, wenn der Umfang oder die ganz besondere Art der
Aufgaben es nötig machen. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 30. April 2007 )
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