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| Geschrieben von Hendrik Drawe | |
| Donnerstag, 24. November 2005 | |
| Beim vorletzten Ausbildungs-Dienst des Jahres 2005 bewiesen alle Gruppen des Herforder Ortsverbandes ein hohes Leistungsniveau. [MORE] Die erste Bergungsgruppe (1. BG) beschäftigte sich zunächst mit einer theoretischen Wiederholung der Kenntnisse zum Verhalten am Einsatzort und zum Vordringen in Trümmern. Eine praktische Übung sollte diese Unterrichtseinheit abrunden. Dazu verlegte die 1. BG in die Mehrzweckanlage der Stadt Herford. Bei dieser Mehrzweckanlage handelt es sich um einen großen Zivilschutzbunker (siehe auch Schutzraumbetriebsdienst), der für die Herforder Helfer ein ideales Übungsgelände darstellt.Der Gruppenführer der 1. BG hatte hier zusammen mit dem Ausbildungsbeauftragten ein realistisches Szenario vorbereitet. In der weitläufigen Anlage galt es unter erschwerten Bedingungen drei verletzte Personen aufzuspüren und zu retten. Verschiedene Übungseinlagen wie Chemikalien-Funde, absolute Dunkelheit, oder verrauchte Räume forderten die Helferinnen und Helfer zusätzlich. Das besondere Augenmerk der Übung galt allerdings den zuvor Wiederholten Grundlagen des korrekten Meldens und Fortbewegens im Einsatzraum. Auch für die zweite Bergungsgruppe (2.BG) gab es an diesem Dienst-Samstag ein besonders Übungsobjekt. Eine Firma für passiven Objektschutz hatte auf ihrem Gelände einen stark verstärkten Stahlcontainer bereitgestellt. Dieser verfügte über verschieden Ausstellungsstücke der Firma. Darunter befanden sich u.a. bombensichere und beschusshemmende Panzerglasscheiben. Diese Objekte boten für die Spezialisten mit der besonders schweren Bergungsausstattung ein ebenso angemessenes wie realistisches Einsatztraining. Mit Hilfe des Plasmaschneiders wurden Rettungsöffnungen in das Innere des verstärkten Stahlcontainers geschaffen. Die Betonkettensäge wurde zum Zertrennen der Panzerglasscheiben benutzt. Das Übungsobjekt war für die 2.BG eine sehr wichtige Erfahrung. Die Materialen an diesem Übungscontainer entsprechen nämlich in etwa den Hindernissen, die diese Gruppe bei einem Zugunglück mit Beteiligung eines ICE überwinden müsste.Aus Sicherheitsgründen durfte auf dem Firmengelände leider nicht fotografiert werden. Die Fachgruppe Ortung nutzte den Ausbildungs-Samstag zur Vertiefung Ihrer Kenntnisse über thermische Ortungsverfahren.Hierzu wurde insbesondere mit der OV-eigenen Wärmebildkamera gearbeitet und die erheblichen Einsatzmöglichkeiten des Gerätes bei der Flächensuche erörtert. Verschieden praktische Übungen in einem dichtbewachsenen Wald am Stadtrand bewiesen eine große Handhabungssicherheit. | |
| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 27. April 2007 ) |


